Versicherungslexikon
Alle Begriffe mit S
- Sachleistungsprinzip
Bereitstellung von bestimmten Leistungen durch die Krankenkasse für den Kunden, ohne zusätzliche Kosten für diesen.
- Sauerstofftherapie
Zuführen von 100% Sauerstoff im Rahmen einer Therapie und Krankheitsbehandlung bei einem Patienten.
- Schadenquote
Verhältnis zur eingenommenen Höhe der Beitragseinnahmen und den Ausgaben in Form von Leistungen.
- Schadenversicherung
Versicherer ist verpflichtet, einen Vermögensschaden zu ersetzen. Gegenstück zur Summenversicherung.
- Scheinselbständigkeit
Selbständiger, der Aufträge überwiegend oder ausschließlich von einem Auftraggeber erhält.
- Schutzimpfung
Einbringen eines abgeschwächten Erregers in einen Organismus zur Immunisierung gegen die Krankheit.
- Schwangerschaft
Beim Menschen Phase zwischen Befruchtung der Eizelle bis zur Entbindung des Kindes.
- Schwangerschaftsabbruch
Gewollte oder ungewollte Beendigung einer bestehenden Schwangerschaft durch einen Eingriff oder einen Unfall.
- Schweigepflichtentbindungserklärung
Vom Patienten erlassene Befugnis des Arztes, die Schweigepflicht gegenüber Dritten auszusetzen.
- Sehhilfen
Optische Geräte, die eine Sehschwäche ausgleichen, z.B. Brillen oder Kontaktlinsen.
- Selbstbehalt
Betrag, der einer unterhaltspflichtigen Person für den Eigenbedarf zu belassen ist.
- Selbstbeteiligung
Anteil, den ein Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst aufbringen muss und zu tragen hat.
- Selbständigkeit
Berufliche Erwerbstätigkeit, die nicht aus einem Angestelltenverhältnis besteht, meist Unternehmensgründung.
- Sitzlandprinzip
Versicherungsanbieter der EU erhalten Geschäftsgenehmigung nur von einer Aufsichtsbehörde.
- Solidaritätsprinzip
In der Sozialversicherung: Jeder steht für jeden ein, egal, ob arm, reich, gesund oder krank.
- Solvabilität
Bezeichnet in Bezug auf Krankenversicherungen die finanziellen Eigenmittel des Versicherers.
- Sozialisation
Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen eine Alten- oder Krankenpflege im eigenen Haus zukommen lässt.
- Sozialversicherungsabkommen
Bezeichnet eine Kooperation zwischen Sozialversicherungen der einzelnen Länder und Staaten.
- Sozialversicherungsbeitrag
Bezeichnet monatliche Beiträge, die versicherungspflichtige Person an Versicherungen zu zahlen hat.
- Sparbeitrag
Der Sparbeitrag ist die Differenz zwischen dem Nettobeitrag und dem Risikobeitrag.
- Spartrennung
Bestimmte Versicherungszweige sind von Versicherungsunternehmen alleinig zu betreiben.
- Standardtarif
Wechsel in den Standardtarif ist für Versicherte nur möglich, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
- Stationäre Ergänzungsversicherung
Kosten für Wahlleistungen bei einem stationären Krankenhausaufenthalt werden abgedeckt.
- Sterbegeld
Bietet den Hinterbliebenden für die Beerdigung des verstorbenen Krankenkassenmitglieds.
- Steuer
Ein gewisser Anteil der Krankenversicherungskosten kann von der Steuer abgesetzt werden.
- Subjektive Merkmale
Zählen zu den Risikomerkmalen, die bei der Kalkulation des Risikozuschlags berücksichtigt werden.
- Subsidiarität
Kommt meistens dann zum Einsatz, wenn ein lückenloser Versicherungsschutz gewährleistet werden soll.
- Suchtklausel
Krankheiten und Folgekosten werden vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, sofern durch Sucht verursacht.
- Summenversicherung
Bei Eintritt des Versicherungsfalles wird die im Vertrag festgeschriebene summenmäßige Leistung erbracht.






