Gesundheit
Weltdiabetestag: Gesund durch Information und Prävention
Samstag, 14. Nov 2009, 08:00
Weltdiabetestag: Gesund durch Information und Prävention.
In jedem Jahr erhöht sich die Zahl der Erkrankungen um rund 300.000. 1985 gab es weltweit 30 Millionen Diabetiker, doch bereits zehn Jahre später waren es bereits 150 Millionen Zuckerkranke. Heute sind bereits 285 Millionen Menschen erkrankt, und ein Ende ist nicht abzusehen. Dabei sind 90 Prozent der Fälle von Diabetes Typ 2 betroffen. Bei dieser Erkrankung produziert der Körper noch das Hormon Insulin, doch nicht mehr in auseichendem Maß. Der Diabetiker vom Typ 1 hat überhaupt kein eigenes Insulin und muss den lebensnotwendigen Stoff ersetzen. Das Ziel der vielen Veranstaltungen zum Weltdiabetestag soll die Aufmerksamkeit auf die Krankheit richten. Rund um den Globus werden symbolisch viele Gebäude blau angestrahlt werden. In Deutschland wird es das Brandenburger Tor sein, mit dem auf das Problem der Volkskrankheit Diabetes hingewiesen wird.
Wissen hält gesund
Die Vermittlung von Wissen über die Krankheit ist besonders wichtig. Das gilt natürlich für alle Betroffnen, vorrangig aber für Menschen in den Ländern, in denen sich die Verhältnisse schnell ändern, beispielsweise in China. Doch für jeden Menschen ist es wichtig, dass die Vorbeugung einen wichtigen Raum einnehmen muss. Einer der gefährlichsten Risikofaktoren ist das Übergewicht. Neuesten Untersuchungen zufolge sind die Deutschen auf diesem Gebiet in Europa führend. Die einschlägigen Studien belegen eindeutig, dass normales Gewicht und regelmäßige Bewegung die beste und wirksamste Vorbeugung für den Diabetes Typ 2 sind.
Teure Krankheit
Der Faktor Kosten ist auch ein Punkt, der durchaus zu beachten ist. Die gesetzlichen Krankenkassen müssen inzwischen rund 20 Milliarden Euro für die Diabeteskranken aufwenden. Die Tendenz ist steigend, denn viele der Erkrankten wissen noch gar nichts darüber. Viele Veranstaltungen in allen Ländern der Welt wollen deshalb aufklären und für die Gefahren der Krankheit sensibilisieren. Der spezielle Tag ist in 160 Ländern der Welt angesagt. In Deutschland gibt es eine neue Dachorganisation. “DiabetesDE” heißt diese Organisation, die in Berlin anlässlich des Weltdiabetestages zu Vorträgen und bunten Programmen einlädt, die sich um die Stoffwechselstörung Diabetes drehen.
Prävention durch Bewegung
Vor allem soll in diesem und in den nächsten Jahren der Weltdiabetestag dazu dienen, dass der Gedanke der Vorbeugung als wichtigstes Mittel im Kampf gegen den Diabetes Fuß fassen kann und ins öffentliche Bewusstsein gerückt wird. Denn Diabetes des Typs 2 kann verzögert oder sogar ganz vermieden werden. Neben dem bereits erwähnten Risikofaktor Gewicht ist die Bewegung eine der wichtigsten Maßnahmen gegen die Manifestierung der Zuckerkrankheit. Die “International Diabetes Federation” (IDF) hat dazu Empfehlungen ausgesprochen: 30 Minuten Bewegung am Tag können gegen den Ausbruch der Krankheit verhindern oder verzögern. Dabei müssen das keine außergewöhnlichen Tätigkeiten sein. Strammes Gehen, Schwimmen, Radfahren oder Tanzen können das Risiko eines Typ-2-Diabetes um bis zu 40 Prozent verringern.
Gefährliche Lebensmittel
Ein Wort sei noch zu den speziellen Nahrungsmittel für Diabetiker gesagt. Diese Produkte verursachen den Betroffenen ebenfalls hohe Kosten. Sie sind oft teuer, dafür aber schlichtweg überflüssig. Sie enthalten zwar Ersatzstoffe für den Zucker, haben aber in vielen Fällen größere Fettanteile und damit mehr Kalorien als die normalen Lebensmittel. Das führt zu Übergewicht, was den Gesundheitszustand der Diabetiker mit Sicherheit nicht verbessert. Die vielen neuen Produkte speziell für Diabetiker haben zwar Vorteile, doch nur für die Hersteller: Sie bringen viel Geld in die Kassen. Sowohl in Europa als auch in Deutschland gibt es Überlegungen, die Diabetiker-Lebensmittel abzuschaffen. Es ist mit Sicherheit besser, die Diätprodukte im Regal zu lassen und die eigene Ernährung und Lebensführung zu überprüfen und auf gesunde Füße zu stellen.
am 14. Nov 2009 um 14:45
der Stress bei der Pflege meiner alten Eltern brachte meinen Diabetes 2 zum Ausbruch. Ein weiterer Grund war, dass ich nicht mehr so auf meine Ernährung achtete . Im Frühjahr 1996 mit 45 Jahren stellte mein Hausarzt Diabetes 2 in Zusammenhang einer Vorsorgeuntersuchung fest.
Ich arrangierte mich mit dieser Krankheit, nahm an einer Ernährungsschulung teil und nahm in 2 Jahren langsam 12 kg ab. Bewusste, gesunde Ernährung- Da gehört immer Disziplin dazu!- und Walken 5x die Woche 40 Minuten sorgen dafür, dass ich heute noch ohne Tabletten auskomme, mich wohl fühle und als Lehrerin mit vollen Deputat arbeiten kann. Ich fühle mich besser als vor vielen Jahren.






