Streit um Impfung

Schweinegrippe: Länder brauchen nur halb so viel Impfstoff

Mittwoch, 30. Dez 2009, 14:11
Die deutschen Bundesländer hatten 50 Millionen Dosen des Impfstoffes „Pandemrix“ vom Pharmaherstellers GlaxoSmithKline bestellt. Doch das war offensichtlich mehr als genug. Nun wollen die Länder dem Pharmakonzern nur noch halb so viele Impfdosen abnehmen.
Nur wenige haben sich impfen lassen

Nur wenige haben sich impfen lassen

Die Verhandlungen über die verringerte Abnahme sind mit dem Pharmakonzern aber noch nicht geführt worden. Die Zahl von 50 Millionen Impfdosen ist vertraglich verankert. Seit dem Start der größten Impfaktion in der Bundesrepublik ist es abzusehen, dass zu viel Impfstoff geordert wurde. Im laufenden Jahr hat das Land Thüringen den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz. Also hatte Thüringen die Impfdosen in dieser Höhe bestellt. Die Länderminister wollen aber nur noch die Hälfte der bestellten Impfdosen haben. Die Begründung ist klar: Zum Zeitpunkt der Bestellung war man davon überzeugt, dass nur eine zweifache Impfung den ausreichenden Schutz gegen die Schweinegrippe garantieren könne. Doch nun hat sich herausgestellt, dass eine Impfung zur Immunisierung völlig ausreicht. Die Grundlage der Verträge hat sich also geändert, und 25 Millionen Impfdosen sind im Grunde überflüssig.

Sündenböcke

Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat zu diesen Argumenten und Plänen noch keine Stellung bezogen. Der Staatssekretär im Thüringer Gesundheitsministerium, Hartmut Schubert, geht davon aus, dass am 7. Januar die Verhandlungen über die veränderten Bedingungen beginnen werden. Die Gesundheitsministerin in Thüringen, Heike Taubert, gibt der Bundesregierung und einer verfehlten Einkaufspolitik die Schuld an der jetzigen Situation. „Da hat die Bundesregierung die Länder erst gedrängt, möglichst viel Impfstoff zu bestellen, und als es Kritik gab, die Schuld den Ländern zugeschoben.“ Man fühle sich an der Nase herumgeführt. Sollten zukünftig ähnliche Situationen entstehen, so müsse bereits im Vorfeld die Verantwortung für Bestellung und Zahlung geklärt werden.

Ausverkauf

Schon vor einiger Zeit haben die Bundesländer Überlegungen angestellt, wie die nicht benötigten Impfdosen noch verwendet werden könnten. Es sollten mehr als zwei Millionen Impfungen im Ausland verkauft werden. So laufen aktuell bereits Gespräche mit den Vertretern von zehn Staaten, die den Impfstoff kaufen wollen. Darüber hinaus sind einige Länder am Impfstoff als Entwicklungshilfe interessiert. Doch ist den meisten Interessenten der Preis von sieben Euro einfach zu hoch. Soll der Verkauf der Impfdosen erfolgreich sein, so muss der Preis wohl geringer angesetzt werden.

Wenige Impfungen

Die aktuelle Welle der Schweinegrippe wird derweil immer flacher. Nach Aussagen des Gesundheitsministeriums in Nordrhein-Westfalen sei der Verlauf der Grippe ähnlich der saisonalen Influenza. Diese Tatsache und die geringe Nachfrage bei den Impfungen haben zu der jetzigen Überkapazität geführt. Denn im gesamten Bundesgebiet haben sich bisher nur zwischen fünf und sechs Prozent der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland insgesamt 210.000 Infektionen bekannt geworden, und 132 Menschen haben die Erkrankung mit dem H1N1-Virus nicht überlebt.

Keine Entwarnung 

Global gesehen gab es über 11.500 Todesfälle durch die Schweinegrippe. Für die Chefin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, ist die Pandemie noch nicht bezwungen. Sie vermutet, dass nicht einmal der Höhepunkt erreicht ist. Eine fundierte Prognose könne noch nicht abgegeben werden. Es sei nicht abzusehen, wie sich die Ausbreitung der Schweinegrippe im Verlauf des Winters entwickeln werde. Auf der nördlichen Welthalbkugel gehen die Infektionszahlen inzwischen zurück, doch eine gleiche Aussage ist für Afrika oder verschiedene Länder Asiens nicht zu treffen. Margaret Chan rechtfertigte auch die Maßnahmen gegen das Virus. Die Hinweise auf eine Pandemie seien eindeutig gewesen. Ansonsten hätte die WHO niemals die höchste Pandemiestufe ausgerufen.

Hygieia meint:

am 30. Dez 2009 um 15:47

Die Mietmäuler der Hersteller plappern munter weiter, als habe die Weltbevölkerung nicht begriffen was läuft. Das, was da als "Schweinegrippe" verkauft wird, kann völlig andere Ursachen haben als das berühmte Virus, das noch niemand gesehen hat.

Es gibt keinen Beweis, dass das, was mit einem _indirekten_ Test "nachgewiesen" wird, vor der Aufbereitung im Labor _ein_ Organismus gewesen ist. Es ist auch nicht bewiesen, dass dieser Organismus, wenn es ihn denn gibt, krank machen kann.
Es gibt auch keinen Beweis dafür, dass da etwas von aussen in den Körper des Getesteten gekommen ist, dass der Getestete sich also "angesteckt" hat. Der Test kann nicht nachweisen ob diese Eisweissstückchen, die im Testverfahren mit den Reagenzien reagieren, bei den Getesteten im Körper entstanden sind.

Es gibt keinen Beweis dafür, dass das was im Test "positiv" reagiert, für den Tod von Menschen verantwortlich ist. Wenn Feuerwehrleute bei einem Brand an der Brandstelle sind, werden sie auch nicht für den Brand verantwortlich gemacht.

Das wildeste ist: es gibt nicht einmal einen Beweis für die Existenz von Viren bei Mensch oder Tier! Das, was seit Jahren verbreitet wird, ist das Ergebnis einer ÜBEREINKUNFT, dass die Theorie es könne kleinere Organismen geben als Bakterien, korrekt ist.

Aber es gibt eine Industrie, die sehr daran interessiert ist, die Virentheorie beizubehalten. Und diese Industrie bestimmt, woran geforscht wird. Kein Forscher, der auf Forschungsgelder angewiesen ist, wird so unklug sein, darauf hinzuweisen, dass die Virentheorie überprüft werden muss.

Und so werden Millionen Menschen "gegen Viren" geimpft und sind doch nicht geschützt vor Umweltgiften und Mangelernährung. Den Faktoren, die für die Krankheitssymptome verantwortlich sein können.




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