Zuckerkrankheit
Diabetes: Spätdiagnose kann fatale Folgen haben
Donnerstag, 04. Feb 2010, 08:28
Diabetes kann schlimme Folgen mit sich ziehen.
Laut der aktuellen Datenerhebung der Technischen Universität München ist ein Großteil der deutschen Bevölkerung an Diabetes erkrankt. Vor der Hochrechnung war zunächst eine Befragung durchgeführt worden, nach welcher etwa 7,9 Prozent der Frauen und 8,1 Prozent der Männer in Bayern an Diabetes vom Typ 2 erkrankt sind. Weitere 0,67 Prozent leiden an der Typ-1 Diabetes. Diabetes, häufig auch als Zuckerkrankheit bezeichnet, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch eine Störung des Insulinhaushaltes verursacht wird. Es werden die Diabetes-Typen 1 und 2 unterschieden. Beide Arten der Stoffwechselerkrankung basieren auf unterschiedlichen Ursachen und werden daher auf verschiedene Weise therapiert.
Typ-1-Diabetes relativ selten
Bei Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, die das körpereigene Abwehrsystem bekämpft und so die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Aus diesem Grund muss den Betroffenen lebenslänglich Insulin verabreicht werden. Die Krankheit bricht meist schon im Kindes- und Jugendalter aus, kann aber auch im fortgeschrittenen Alter entstehen. Diese Form von Diabetes ist derzeit noch unheilbar, durch eine optimale Einstellung des Blutzuckers kann jedoch eine gute Lebensqualität hergestellt werden. Momentan leiden etwa 555.000 Deutsche an einer Typ-1 Diabetes.
Typ-2-Diabetes häufig unerkannt
Bei Erkrankten des Diabetes-Typs 2 wird das Hormon Insulin in sehr großen Mengen produziert, kann jedoch nicht vollständig vom Körper verwertet werden, da die Zellen insulinresistent sind. Häufige Ursache ist ein ungesunder Lebensstil, der durch Übergewicht oder Bewegungsmangel geprägt ist. Betroffene sollten daher ihre Ernährung umstellen, um dadurch eine Verbesserung der Blutzuckerwerte zu erreichen.
Besonders Diabetes vom zweiten Typ verläuft Anfangs meist beschwerdefrei, sodass die Erkrankung häufig erst spät erkannt wird. Laut der aktuellen Münchener Studie wissen etwa zwei Millionen Deutsche nicht, dass sie an einer Diabeteserkrankung leiden. Das späte Erkennen von Diabetes kann jedoch fatal sein, denn die erhöhten Blutzuckerwerte können Folgeschäden, wie Durchblutungsstörungen, Nieren- und Nervenschädigungen erzeugen.
Risiko für Schlaganfall höher
Eine Diabeteserkrankung bringt diverse Risiken mit sich. Laut der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) ist das Schlaganfallrisiko eines Typ-2-Diabetes-Patienten um das fünf- bis achtfache erhöht. Ursache dafür sind nicht nur erhöhte Blutzuckerwerte, die langfristig die Blutgefäße schädigen können, sondern auch Bluthochdruck und hohe Blutfettwerte, die aus einem ungesunden Lebensstil resultieren.
Aus diesen Gründen sind Diabetes-Therapien nicht nur dafür konzipiert den Blutzucker zu senken, sondern auch um Folgekrankheiten vorzubeugen. Pressersprecher des DDG, Rainer Lundershausen, erklärte dazu, dass selbst ideale Werte das Schlaganfallrisiko nicht senken könnten, sofern die begleitenden Risikofaktoren nicht behoben werden. Weitere Maßnahmen müssten deshalb die Senkung des Blutdrucks und die Normalisierung der Blutfettwerte sein, so Lundershausen.
am 4. Feb 2010 um 11:17
am 4. Feb 2010 um 11:51
Die Teststreifen sind dermaßen unsicher, das damit die Leute nur verunsichert werden. Schließlich werden auch die sogenannten Teststreifen getestet! Die Einzigsten, die davon profitieren sind deren Hersteller und deren Dividentenjäger. Du arbeitest nicht so rein zufällig für einen solchen?
Jeder trägt die Verantwortung für seine Gesundheit und sollte dies nicht der Pharmalobby und der F.D.P.-Klientel überlassen.






