Adressen und Anschrift
Private Krankenversicherung (PKV)
Liste aller privaten Krankenversicherungen
- Allianz
- Alte Oldenburger Krankenversicherung
- Arag Krankenversicherung
- Axa Krankenversicherung
- Barmenia
- Bayerische Beamtenkrankenkasse
- BBV Krankenversicherung
- Central Krankenversicherung
- Concordia Krankenversicherung
- Continentale Krankenversicherung
- DBV-Winterthur
- Debeka
- Deutscher Ring
- DEVK
- DKV Deutsche Krankenversicherung
- DÜSSELDORFER VERSICHERUNG
- ENVIVAS Krankenversicherung
- EUROPA Krankenversicherung
- FREIE ARZT- UND MEDIZINKASSE
- Gothaer Krankenversicherung
- Hallesche Krankenversicherung
- HanseMerkur
- Inter Krankenversicherung
- KarstadtQuelle Krankenversicherung
- KRANKEN- & STERBEKASSE 'Mathilde'
- KUK der Berufsfeuerwehr Hannover
- KV der Bundesbahnbeamten
- LIGA KV katholischer Priester
- LKH Landeskrankenhilfe
- LVM Krankenversicherung
- Mannheimer Krankenversicherung
- Mecklenburgische
- Münchener Verein
- Nürnberger Krankenversicherung
- PAX-FAMILIENFÜRSORGE
- Postbeamtenkrankenkasse
- Provinzial
- R + V Krankenversicherung
- Signal Iduna
- SONO Krankenversicherung
- ST. MARTINUS Priesterverein
- Süddeutsche Krankenversicherung
- UKV Union Krankenversicherung
- universa Krankenversicherung
- Vereinigte Versicherungsgesellschaft
- Victoria Krankenversicherung
- Württembergische Krankenversicherung
Entstehung Private Krankenversicherung (PKV)
Nach der Gründung der gesetzlichen Krankenversicherungen, am Ende des 19. Jahrhunderts, waren die privaten Krankenversicherungen (PKV) zunächst kaum erfolgreich, da der Mittelstand sowie der gehobene Stand zu jener Zeit über genügend finanzielle Mittel verfügte, um Krankenbehandlungen selbst zu zahlen. Dieser Zustand wendete sich jedoch abrupt nach der Inflation im Jahre 1924 durch den damit verbundenen allgemeinen Vermögensverlust. Die daraus resultierende Verarmung der Ober- und Mittelschicht machte auch in diesen Kreisen eine Krankenversicherung notwendig.
Zunächst bot die PKV nur Tagegeldversicherungen (zur Sicherung des Vermögens) an, doch mit der Zeit passte sich der Leistungskatalog der privaten Krankenversicherung an den der gesetzlichen Krankenkassen an. Zusätzlich wurden vor allem Tarife geschaffen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Versicherten zugeschnitten waren. Bis in die heutige Zeit wurde zudem die Krankheitskostenvollversicherung stetig weiterentwickelt, so dass die private Krankenversicherung in der Lage ist, den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz zu ersetzen.
Momentan gibt es etwa 47 private Krankenversicherungen mit insgesamt ca. 8,8 Millionen Versicherten. In einer privaten Krankenvollversicherung können sich Personen versichern, die nicht gesetzlich pflichtversichert sind, z.B. Selbstständige und Freiberufler. Darüber hinaus kann jedes Pflichtmitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung Zusatz- und Ergänzungsleistungen einer privaten Krankenversicherung in Anspruch nehmen.
PKV-Verband
Die Vertretung der allgemeinen Interessen der privaten Krankenversicherungen und deren Unternehmen ist die Aufgabe des Verbandes der privaten Krankenversicherungen (Verband der privaten Krankenversicherung e.V.). Er bezieht Stellung zu sozial- und ordnungspolitischen Fragen und nimmt an parlamentarischen Anhörungen teil, in denen er die Position der PKV vertritt. Des weiteren berät der Verband die Mitgliedsunternehmen über Grundsatzfragen der Tarifgestaltung, z.B. über den Basistarif.
Der PKV-Verband besitzt 46 ordentliche und ein außerordentliches Mitglieder. Als Mitglieder gelten 20 private Versicherungsunternehmen sowie 26 Aktiengesellschaften. Bei dem außerordentlichen Mitglied handelt es sich um ein Unternehmen, das die Krankenversicherung zusammen mit einem anderen Versicherungszweig betreibt.






