Adressen und Anschrift
Innungskrankenkassen (IKK)
Liste aller Innungskrankenkassen
Entstehung Innungskrankenkasse (IKK)
Die meisten Innungskrankenkassen (IKK) haben sich aus Gesellenbruderschaften und Gesellenorganisationen entwickelt, welche gewerkschaftliche Arbeiten leisteten, aber auch die Funktionen einer Krankenversicherung übernahmen. Jeder Betrieb hatte die Möglichkeit, sich einer Trägerinnung anzuschließen, um damit Mitglied einer Innungskrankenkasse zu werden. Mitarbeiter, die diesem Betrieb angehörten, wurden dann automatisch in dieser Innungskrankenkasse versichert.
Durch die Öffnung der Krankenkassen im Jahre 1996 sind viele regionale Innungskrankenkassen zu Landeskassen fusioniert. Von ehemals 150 Innungskrankenkassen (Stand:1994) gibt es derzeit noch acht. Diese besitzen etwa 450 Geschäftsstellen. Nicht alle Innungskrankenkassen sind bundesweit geöffnet. Bei wenigen Innungskrankenkassen ist es notwendig, einen Wohnsitz in einem bestimmten Bundesland zu vorzuweisen, um der jeweiligen Innungskrankenkassen angehören zu können.
IKK-Bundesverband
Um die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Innungskrankenkassen und deren Versicherten zu vertreten, gab es den Bundesverband der Innungskrankenkassen (IKK-Bundesverband). Dieser arbeitete eng mit den Arbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften zusammen.
Der IKK- Bundesverband wurde bereits 2009 aufgelöst. Grund dafür war die Gesundheitsreform, durch welche die bisherigen, gesetzlichen Aufgaben der Bundesverbände auf den neuen „Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen“ (GKV-Verband) übertragen wurden. Nichtgesetzliche Tätigkeitsfelder des IKK-Bundesverband wurden an eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) übersandt.






